Erdgas-Wissen von A bis Z – Lexikon N

Nebenluft-Vorrichtung

Die Nebenluftvorrichtung ist ein Bauteil, über das der Abgasanlage selbsttätig Nebenluft zugeführt wird.


Nennwärme-Belastung

Die Nennwärmebelastung ist die, zwischen größter Wärmebelastung und kleinster Wärmebelastung, bei einem Gasgerät fest eingestellte Wärmeleistung in kW oder kJ/s.


Netzbetreiber

Der Netzbetreiber muß alle Aufgaben wahrnehmen, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit notwendig sind. Dazu gehören z.B. Betriebsüberwachung, Messung, Auswertung, Sicherheitsüberprüfung usw.


Netzzugangs-Entgelte

Das Netznutzungsentgelt ist eine zu entrichtende Gebühr für den Zugang in eine bestehende Gasrohrleitung.


Niedrigenergiehaus

Energiesparendes Bauen und Heizen können einen wichtigen Beitrag zur notwendigen CO2-Reduzierung und damit einem Schutz der Erdatmosphäre leisten. Niedrigenergiehäuser unterscheiden sich vor allem durch verbesserte Wärmedämmung und Heizsysteme in Verbindung mit einem Wohnungslüftungssystem. Hier wird ein jährlicher Heizwärmebedarf von nur 30 - 70 kWh/m² Wohnfläche nötig.


Normvolumen

Das Normvolumen ist das Volumen, welches das Gas im physikalischen Normzustand einnimmt.


Nutzungsgrad

Anders als der Wirkungsgrad, der die aufgewendete Energie mit der nutzbaren Energie über einen kurzen Zeitraum vergleicht, setzt man beim Nutzungsgrad beides über einen langen Zeitraum ins Verhältnis.

Nenndruck

Der Nenndruck bezeichnet die Belastbarkeit für Bauteile. Er ist für ausgewählte Druck-Temperaturbereiche in Normen festgelegt. Die Bezeichnung erfolgt mit dem Kürzzeichen PN und bedarf keiner Einheitsangabe. Dies bedeutet z.B. bei der Bezeichnung PN 4, dass ein entsprechendes Gerät oder eine Leitung mit einem maximalen Überdruck von 4 bar betrieben werden kann. Die Temperatur beträgt für die Festlegung 20°C als Umgebungsbedingung.


Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung ist die Wärmeleistung eines Gasgerätes, die vom Hersteller anzugeben ist. Die Nennwärmeleistung ist der bei Nennwärmebelastung eines Gasgerätes nutzbar gemachte Wärmestrom in kW.


Netzzugang

Der Netzzugang ist eine Regelung in der ein Gaslieferant die Gasdurchleitung innerhalb eines Netzes durchführt, das nicht in seinem Besitz oder Verwaltung ist.



Normdruck

Der Normdruck ist der Druck, welcher im physikalischen Normzustand vorliegt. Der Normdruck beträgt 1,01325 bar (760 Torr).


Normzustand

Der Normzustand sind Bedingungen (Temperatur 0° C (273,15 K), absoluter Druck 1,01325 bar (101325 Pa)) unter denen ein Gas vorliegt. Für viele Berechnungen wird dieser Zustand als Grundlage herangezogen.


Nutzungsvertrag

In dieser Vertragsform ist die Sicherung des Wegerechtes für einen Schutzstreifen festgelegt. Dieser Schutzstreifen umfaßt die Trasse einer verlegten Rohrleitung oder Anlage und sichert den ständigen Zugang zu dieser. Der Zugang ist notwendig, um Wartungsarbeiten und Kontrollgänge durchführen zu können. Er wird zwischen dem Besitzer eines Grundstückes und dem Gasversorgungsunternehmen abgeschlossen. Dabei wird ein Entschädigungsentgelt gezahlt, welches abhängig von der festgelegten Nutzungsart des Grundstückteiles ist.

Nennvolumenstrom

Der Nennvolumenstrom ist der Volumenstrom, für welchen ein Gasgerät ausgelegt ist.


Nettogrundpreis

= Jahresgrundpreis / 365 Tage x Tage des Abrechnungszeitraumes (366 Tage im Schaltjahr).


Neutralisations-Anlage

Will man das Kondensat brennwertnutzender Anlage in das öffentliche Abwassernetz einleiten, ist ggf. eine Neutralisation des sauren Kondensats in einer sogenannten Neutralisationseinrichtung erforderlich.


Nieder-Temperaturkessel

Niedertemperaturkessel sind Wärmeerzeuger, die für einen Dauerbetrieb mit Rücklauftemperaturen zwischen 35°C und 40°C ausgelegt sind. Niedertemperaturkessel werden in Verbindung mit entsprechender Regelungstechnik gleitend betrieben. Ziel der Einführung dieser Systeme ist die Verbesserung des Jahresnutzungsgrades durch Senkung von Abgas-, Strahlungs- und Bereitschaftsverlusten.


Normnutzungsgrad

Dieser dient als Vergleichsgröße unterschiedlicher Wärmeerzeuger bei gleichen Betriebs- und Prüfbedingungen und gibt Auskunft über die Energieausnutzung eines Wärmeerzeugers.


Nutzenergie

Energie, die nach der letzten Umwandlung der Energie in Geräten dem Verbraucher zur Verfügung steht. Nutzenergieformen sind: Wärme, Licht, Schall, Bewegungsenergie.


Nutzwärme

siehe auch – Nutzenergie in Form von Wärme.