Familie Schuster tauscht und profitiert

Die Raustauschwochen bieten viele Vorteile für Sanierer

Im Oktober des letzten Jahres ist Familie Schuster in ihr neues Zuhause eingezogen. Ein Altbau mit 150 m2 Wohnfläche aus den 50er Jahren - unsaniert, aber günstig. "Wir wollten einfach ein Haus in guter Lage finden, in der Nähe zum Arbeitsplatz, zur Schule und Kita der Jungs und dann peu á peu sanieren. Mein alter Vater lebt mit uns zusammen, auch er sollte ein schönes Zimmer und kurze Wege in die Stadt haben", erzählt Maximilian Schuster, der 38-jährige Familienvater, leidenschaftliche Do-it-yourself-Handwerker und Hobbykoch.

 

Am Haus ist wirklich viel zu tun. Die Familie hat gleich im Herbst mit den schwerwiegendsten Sanierungen begonnen, die betrafen die Wasserleitungen und die Dachrinne. "Auch die Elektrik war alt und lag komplett über Putz. Das habe ich alles selber neu verlegt. Damit ging der ganze Winter drauf", berichtet Maximilian Schuster von der monatelangen Arbeit. Mittlerweile sind die grundsätzlichen Sanierungen abgeschlossen.

Familie Schuster lässt sich im Rahmen der Raustauschwochen zu neuen Heizungen beraten

Raustauschwochen sind Bonuswochen

Die Heizung schien beim Einzug nicht das größte Problem zu sein. Im ersten Winter war Familie Schuster zumindest in einer Hinsicht ganz zufrieden: "Die alte Öl-Heizung lief ja, das Haus war warm. Das reichte uns zum damaligen Zeitpunkt. Wir hatten genug mit der Elektrik zu tun, Zimmer für Zimmer." Aber dann hörte Susanne Schuster im Radio von den Raustauschwochen und den enormen Kostenersparnissen durch einen Heizungstausch und von zusätzlichen Energieversorger- und Herstellerboni.


"Die Öl-Heizung war gewiss nicht unser Wunschkandidat. Der große Öltank im Keller, dazu der alte Kessel. Uns wurde klar, mit dem ist auch die Effizienz sprichwörtlich im Keller", erinnert sich Susanne Schuster. "Als wir im März von den Raustauschwochen erfahren haben, sind wir kurz entschlossen auf den regionalen Energieversorger e-rp zugegangen und haben uns nach einem Vertragsinstallateur erkundigt. Eine Woche später hatten wir einen Beratungstermin und haben gestaunt: Es gibt staatliche Förderung für einen Heizungstausch, darüberhinaus im Zuge der Raustauschwochen einen Herstellerbonus in Höhe von 200 Euro und zusätzlich einen Energieversorgerbonus der e-rp für den Wechsel auf einen Gasliefervertrag in Höhe von 500 Euro", erzählt die Steuerfachanwältin weiter. Insgesamt konnten die Investitionskosten für die neue Gas-Brennwerttherme damit unter 10.000 Euro gehalten werden. Das hat Familie Schuster überzeugt.

 

Der Heizungstausch ist in wenigen Tagen erledigt

Im April wurde eine Woche für den Heizungstausch eingeplant. Wenn schon der Öltank und der alte Kessel rausgeschmissen werden, sollte auch der Keller renoviert werden. "Ich habe mich da unten auf etwas mehrPlatz gefreut, zum einen für die Fahrräder, zum anderen für Reparaturenoder einfach für die Wäsche. Das war neben der alten Heizungsanlageundenkbar", berichtet Susanne Schuster und präsentiert den sauberenKeller mit Werkstattecke und Bügelbrett.

 

"Am unangenehmsten war tatsächlich der Ausbau des alten Tanks. Der ließ sich nicht mehr auseinanderschrauben und musste daher auseinandergeschweißtwerden. Ein irrer Gestank, aber zum Glück nach ein paar Stundenerledigt", kommentiert Susanne Schuster den konkreten Tag desHeizungstausches. Danach wurde der Keller verputzt und neu gestrichen.Auch hier wurde alles komplett mit neuer Elektrik versorgt. "Sogar eineSchnelllade-Steckdose mit Starkstromanschluss haben wir vorsorglichlegen lassen. Denn in Zukunft wollen wir nicht nur energieeffizientheizen, sondern auch energieeffizient Autofahren - eines Tageselektrisch", ergänzt der vorausschauende Familienvater MaximilianSchuster.

 

Nach einer Woche war alles fertig, der Heizungstausch selbst dauerte dabei nur zwei Tage. Die neue Brennwerttherme von Vaillant sorgt ab sofort für warmes Wasser und der nächste Winter kann getrost kommen. Ein hydraulischer Abgleich an den Heizkörpern hat den Umbau komplettiert und gehört zu einem vollständigen und energieeffizienten Heizungstausch dazu.

Familie Schuster tauscht alten Ölkessel gegen neue Gas-Brennwertheizung

Neben Platz auch noch Kostenersparnisse und – leckeres Essen

"Der größte Effekt trat beim Energieverbrauch zu Tage. Wir sparen mit der Gas-Brennwertheizung ca. 40 Prozent der Energiekosten und vom Installateur wissen wir, dass die Emissionen beim Umstieg von Öl auf Gas um mehr als 40 Prozent sinken. Das ist wirklich toll", freut sich Maximilian Schuster.

 

"Aber ganz ehrlich?" ergänzt der Familienchefkoch. "Einer der größten Pluspunkte im Zuge des Erdgas-Anschlusses ist, dass wir auch den Herd mit ERDGAS betreiben können. Ich habe immer gerne mit Gas gekocht, das geht schnell und passt zu unserer asiatisch wok-lastigen Lieblingsküche." Maximilian Schuster schmunzelt und schnippelt zufrieden das Gemüse.

 

Im Sommer wird es weitergehen. Familie Schuster plant die Zimmerfußböden abzuschleifen. Auch dabei wir Maximilian Schuster selber Hand anlegen. Viel auszumachen, scheint es ihm aber nicht. Danach, so sagt er lachend, müsse er sich was Neues überlegen. Hausbau kann anscheinend sehr befriedigend sein.