Clever kombiniert: Erdgas-Hybridheizung

Erdgas-Hybridheizungen werden bei Modernisierern immer beliebter und alle großen Hersteller setzen derzeit auf zukunftsfähige Heizungen, die erneuerbare und konventionelle Energieträger perfekt miteinander in Einklang bringen. Der Grund: Etwa 10 Millionen Heizungen stehen allein bis 2020 zur Sanierung an. Rund 60 % der Verbraucher entscheiden sich aktuell bei Neuinstallation für effiziente Gas-Brennwerttechnik. Viele kombinieren schon heute Brennwert und Solar.

Streng genommen handelt es sich auch dabei um ein Hybridsystem. Rund 900.000 m² Solarthermie-Kollektoren werden Jahr für Jahr auf deutschen Dächern installiert. Eigentlich versteht man unter einer Erdgas-Hybridheizung: die Kombination aus sparsamer Brennwerttechnik und Umweltwärmepumpen. Dadurch entsteht ein flexibles Heizsystem, das mit einer intelligenten Steuerung ausgestattet ist, die das Zusammenspiel der Energiequellen optimiert.

Hybridheizungen kombinieren zwei umweltschonende Systeme

Umweltschonend und kostenoptimiert

Die Hybridheizung ist gut für Modernisierer geeignet, da beispielsweise vorhandene Brennwerttechnik genutzt werden kann. Dabei trägt das Hybridprinzip dem zumeist etwas höheren Wärmebedarf von Bestandsbauten Rechnung und ist leicht bedienbar.

Erdgas-Hybridheizungen bieten sich für die schrittweise Erneuerung an.

Komplettlösungen aus einer Hand

In jüngster Zeit haben sich auch Erdgas-Hybridheizungen auf dem Markt etabliert. Die Kombination aus Gas-Brennwerttechnik und Wärmepumpen ist insbesondere für Modernisierer interessant. Verschiedene Hersteller haben diese Systeme bereits in ihrem Produktsortiment. 


Förderung für Gas-Hybridheizung mit erneuerbarer Wärmeerzeugung


Das BAFA fördert Gas-Wärmepumpen und Solarkollektoranlagen im Neu- und Altbau jeweils mit 35 % der förderfähigen Kosten.


Die Kombination von Gas-Brennwert und Solarthermie wird im Gebäudebestand mit 30 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Wird bei dieser Modernisierung gleichzeitig eine alte Ölheizung ausgetauscht, erhöht sich der Fördersatz auf 40 %.


Wer zunächst eine Gas-Hybridheizung mit späterer Einbindung der erneuerbaren Wärmeerzeugung plant (Renewable Ready), erhält 20 Prozent der förderfähigen Kosten. Renewable Ready bedeutet dabei, dass die neue Gas-Brennwertheizung bereits mit Speicher sowie Steuerungs- und Regelungstechnik für die spätere Einbindung eines erneuerbaren Wärmeerzeugers installiert wird.