Brennstoffzellen-Technik: Da heizt die Zukunft mit

Ein Haus zu bauen ist für viele Menschen eine besondere, oft einmalige Erfahrung und vor allem eine langfristige Entscheidung. Mit innovativer Brennstoffzellentechnik zieht die Zukunft des Heizens gleich mit in Ihr neues Zuhause ein. Neu gebaute Häuser haben einen viel geringeren Wärmebedarf als Bestandsbauten. Auf diesen niedrigen Bedarf in Ein- und Zweifamilienhäusern sind moderne Brennstoffzellen optimal abgestimmt.
 
Sie erfüllen alle Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 und werden finanziell gefördert. Durch ihren extrem geringen Energieverbrauch und die besonders leistungsfähige Technik überzeugt die Brennstoffzelle mit den niedrigsten Heizkosten im Vergleich mit anderen Heiztechnologien. Mit rund 980 Euro Heizkosten im Jahr toppt sie im direkten Vergleich sogar die Kombination von Brennwert und Solar (Angaben Neubaukompass ITG Dresden).

Zukunft neu definiert: Ohne Verbrennung Wärme und Strom erzeugen

Brennstoffzellen arbeiten elektrochemisch und damit ohne Verbrennung. Sie erzeugen dabei gleichzeitig Wärme und Strom. In dieser innovativen Technik steckt die ganze Erfahrung namhafter Hersteller von Heizungstechnologien, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Zukunft des Heizens neu zu definieren. Denn die Brennstoffzellentechnik setzt in Sachen Verbrauch und CO2-Emission neue Maßstäbe. Das macht sie vor allem für jene Verbraucher zu einer attraktiven Heizung, die bei der Wärme in ihrem Eigenheim Wert auf eine zukunftssichere und flexibel erweiterbare Systemlösung setzen. Zumal die moderne Brennstoffzelle auch an anderer Stelle punktet: Die Geräte sind platzsparend und flexibel aufstellbar, leicht zu installieren und wartungsarm.

Brennstoffzellentechnik sorgt für mehr Unabhängigkeit

Vorteile der Brennstoffzelle: Unabhängiger von der Entwicklung der Strompreise sein

 
Neben ausgiebigen Feldversuchen in Deutschland, wie mit dem Projekt Callux, sind Brennstoffzellen nach ihrer Produkteinführung in anderen Ländern mittlerweile bestens erprobt und machen sich auf, auch den deutschen Markt zu erobern. Insbesondere die Eigenstromproduktion wird für Endkunden immer attraktiver. Diese Art der Stromerzeugung erzielt bis zu 50 Prozent bessere Wirkungsgrade als die Stromproduktion in Großkraftwerken. Voraussichtlich ab 2016 wird es deshalb zusätzliche staatliche Zuschüsse auch zur Brennstoffzelle geben. Doch selbst die noch vergleichsweise hohen Investitionskosten amortisieren sich über die Dauer der Nutzung und lohnen sich, wenn alle anderen Voraussetzungen für eine Brennstoffzellentechnik sprechen.

Lesen Sie im Neubaukompass mit welchen Erdgas-Heiztechnologien sich die Anforderungen an das energetische Niveau von Neubauten noch erfüllen lassen.