Brennstoffzellen für die gesmte Energieversorgung im Haus

Brennstoffzellen bringen eine faszinierende und hocheffiziente Technologie in den Heizungskeller: Über eine chemische Reaktion produzieren sie aus dem Energieträger ERDGAS gleichzeitig Wärme und Strom. Die kompakten Geräte gibt es in verschiedenen Bauarten, die sich in ihrem Elektrolyten voneinander unterscheiden: Diese können fest oder flüssig sein oder auch aus einer Membran bestehen. Zudem werden Brennstoffzellen in Niedertemperatur- und Hochtemperatur-Brennstoffzellen unterteilt.

Es gibt verschiedene Arten von Brennstoffzellen

Der Elektrolyt ist das Kernstück jeder Brennstoffzelle, denn am Elektrolyten erfolgt die Reaktion des aus dem ERDGAS gewonnenen Wasserstoffs. Die Wasserstoff-Ionen werden durch den Elektrolyten geleitet, sie wandern quasi von der Anode zur Kathode, und dabei wird die im Wasserstoff enthaltene chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt. Drei der Brennstoffzellen-Bauarten stellen wir Ihnen hier vor.


Extrem hohe Förderung


Brennstoffzellen können einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aus diesem Grund wird die Anschaffung einer Brennstoffzelle mit mindestens 7.725 Euro durch das Anreizprogramm Energieeffizienz gefördert.


PEMFC: Heizen mit Membran

In der Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle steckt eine ultradünne Kunststoffmembran. PEMFC-Brennstoffzellen sind besonders dynamisch und erreichen zügig ihre volle Leistung.

SOFC: Auf Temperatur gebracht

Festoxid-Brennstoffzellen mögen es heiß: In ihrem Inneren werden Temperaturen von bis zu 1.000 °C erreicht. Trotzdem sind sie sehr langlebig und haben außerdem einen hohen elektrischen Wirkungsgrad.

PAFC: Sauer macht effizient

Phosphorsäure im Heizgerät? Das klingt zunächst vielleicht abwegig. Aber in PAFC-Brennstoffzellen sorgt ein flüssiger Elektrolyt aus Phosphorsäure für die Umwandlung von ERDGAS in Wärme und Strom.