BlueGEN BG-15: Erdgasbetriebenes Mikro-KWK-System auf Brennstoffzellenbasis

Staatliche Förderung: 14.250 Euro*

Der BlueGEN BG-15 ist bereits das zweite Brennstoffzellengerät von Solidpower.  Die Brennstoffzelle ist auf die Stromversorgung von Wohngebäuden und Gewerbebetrieben ausgelegt und nicht für den Heizungsersatz gedacht. Bis zu 13.000 kWh Strom können durch die hohe elektrische Effizienz pro Jahr produziert werden.
 
Technische Daten Brennstoffzelle

  • Größe in mm: 800 x 550 x 1.200 mm (Tiefe x Breite x Höhe)
  • Elektrische Leistung: max. 500 bis 1.500 W
  • Thermische Leistung: bis zu 850 W
  • Elektrischer Wirkungsgrad: 55 Prozent
  • Thermischer Wirkungsgrad: 33 Prozent
  • Gesamtwirkungsgrad: 88 Prozent
  • Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC)
  • Gewicht: 230 kg
  • Effizienzklasse: A++

Vorteile des BlueGEN BG-15 von SOLIDpower

Die SOLIDpower-Brennstoffzelle BlueGEN BG-15 dient zur Unterstützung der vorhandenen Heizung. Kernzweck ist die Stromversorgung. Der BlueGEN BG-15 weist die höchste Effizienz bei der Umwandlung von Gas in Strom auf. Dadurch ergibt sich gegenüber der konventionellen Stromerzeugung eine sehr hohe Kosten- und CO2-Ersparnis. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme wird für die Warmwasserbereitung genutzt. Bis zu 200 l können durch die Nutzung der Abwärme täglich erwärmt werden. Die Anschaffung des BlueGEN BG-15 von SOLIDpower wird mit 12.450 € durch die KfW gefördert. Diese Förderung kann mit der Stromförderung aus dem KWKG kombiniert werden. Für das verbrauchte Erdgas der KWK-Einheit können Sie zudem beim zuständigen Hauptzollamt einen Antrag auf Steuerentlastung stellen.



* KfW-Festbetrag: 5.700 Euro, Leistungsabhängiger Zusatzbetrag: 6.750 Euro, Pauschaler KWK-Zuschlag: 1.800 €

Microsoft – Revolution für stromhungrige Rechenzentren

Aktuelle Zahlen zeigen: Vier Milliarden Menschen, also mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, nutzen das Internet. Hinzu kommt, dass immer mehr Daten und Applikationen in Clouds verlagert werden. Doch damit diese digitalen Dienste rund um die Uhr nutzbar sind, braucht es störungsresistente Rechenzentren, die die enormen Datenmengen verarbeiten können. Ohne eine sichere und gleichzeitig umweltverträgliche Stromversorgung ist das undenkbar, zumal der Energieverbrauch immens ist: Moderne Rechenzentren benötigen so viel Strom wie mittelgroße Städte. Was also tun?

 

Der amerikanische IT-Gigant Microsoft hat Ende vergangenen Jahres ein Projekt ins Leben gerufen, das die Energieversorgung von Rechenzentren revolutionieren könnte: Der Strom eines Rechenzentrums in Seattle wird neuerdings mithilfe von Brennstoffzellen-Generatoren erzeugt und die sind Made in Germany. Das Unternehmen SOLIDpower aus dem nordrhein-westfälischen Heinsberg hat Brennstoffzellen-Generatoren entwickelt, die das ganze Jahr über ununterbrochen betrieben werden können und Strom mit einem hohen elektrischen Wirkungsgrad erzeugen. Als Energieträger können Erdgas oder Biomethan genutzt werden.  

 

Als Nebenprodukt wird noch Wärme produziert, die für die Beheizung der Verwaltungsgebäude des Softwarekonzerns zum Einsatz kommt. Damit werden sowohl die Betriebskosten als auch der CO2-Ausstoß reduziert und auch auf die Bereitstellung von Diesel-Generatoren als Notstromversorgung kann verzichtet werden. "Durch dieses Projekt wird die Stromversorgung von Servern radikal vereinfacht und wesentlich energieeffizienter bei gleichzeitiger Kostensenkung und Verbesserung der Zuverlässigkeit", erklärt Chris Belady, General Manager für Rechenzentren und Infrastruktur bei Microsoft. Die Installation in Seattle markiert einen Paradigmenwechsel in der Stromversorgung für Rechenzentren, meint auch Alberto Ravagni, CEO von SOLIDpower. "Die Technologie soll schon bald in deutlich größerem Umfang in Rechenzentren zum Einsatz kommen."