Heizkostenvergleich: Orientierung für bezahlbares Heizen im Neubau
Vor wenigen Jahren hat die Bundesregierung beschlossen, dass ab 2050 alle Gebäude in Deutschland nahezu CO2-neutral mit Energie versorgt werden sollen. Um dies zu erreichen, sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) feste Standards in Bezug auf die Energieeffizienz von Gebäuden definiert. Ab 2016 werden diese Standards gegenüber der derzeit gültigen EnEV-Fassung um 25 Prozent angehoben. Gleichzeitig soll Bauen für Familien und Privatpersonen erschwinglich bleiben, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und die Bautätigkeit nicht zu bremsen. Innovative Heizungslösungen tragen dazu bei, denn sie ermöglichen es Ihnen, das Klima und die Kosten gleich gut im Blick zu halten. Der Neubaukompass – ein Heizkostenvergleich der gängigsten vorhandenen Technologien – bietet Hilfe bei der Suche, welche Heizung für Ihr Bauprojekt die richtige ist.

Sieben Technologien im Vergleich

Mit dem Neubaukompass des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG) erhalten Sie eine Orientierungshilfe für effizientes und bezahlbares Heizen im Neubau. Berechnet wurde hierzu ein Vollkostenvergleich auf Basis aktueller und marktüblicher Grundlagen. Untersucht wurden: Erdgas-Brennwert und Solar, Gaswärmepumpe, Luft/Wasser-Elektropumpe, Brennstoffzelle, Pelletkessel, Erdgas-Hybridheizung und Strom erzeugende Heizung.
 
Allen gemein ist: Sie erreichen problemlos den EnEV-2016-Standard. Jedoch unterscheiden sie sich enorm in den Kosten. Dazu sind sowohl die Investitionskosten als auch die späteren Heizkosten im Neubau berücksichtigt worden.
 
Das ITG kommt zu dem Schluss: Im Heizkostenvergleich liegt ERDGAS unter dem Durchschnitt. Die ohnehin schon guten Werte können jeweils durch zusätzliche bauliche Maßnahmen zum Wärmeschutz oder über eine Kombination mit erneuerbaren Energien noch verbessert werden.

Der Vollkostenvergleich gibt zuverlässig Auskunft, mit welchen Heiztechnologien sich die Anforderungen an das energetische Niveau von Neubauten einfach und budgetschonend erfüllen lassen.

Mit ERDGAS ist Heizen im Neubau dauerhaft günstig

 
Erdgas-Technologien erzielen in allen Bereichen gute bis beste Ergebnisse. Erdgas-Brennwerttechnik in Kombination mit Solar ist die kosteneffizienteste Heizung im Vergleich und ist auch deshalb bei Verbrauchern äußerst beliebt. Auch unter Einhaltung der EnEV 2016 erhält dieser etablierte Standard eine klare Empfehlung für die Mehrzahl der Neubauten. Erdgas-Brennwert ist ebenfalls Spitze bei der Betrachtung der Jahresgesamtkosten (jährliche Heizkosten und kapitalgebundene Kosten subsumiert). Bestätigt hat sich außerdem, dass höhere Erstinvestitionen immer auch zu wesentlich günstigeren dauerhaften Verbrauchskosten führen. Am deutlichsten wird dies bei der Brennstoffzelle, die mit jährlichen Heizkosten von etwa 964 Euro auskommt. Werden ganz allgemein nur die jährlich anfallenden Kosten betrachtet, sind Erdgas-Technologien die besten verfügbaren Lösungen, die der Markt im Heizkostenvergleich aktuell zu bieten hat.

Bei den Heizkosten können Erdgas-Technologien ihre Vorteile ausspielen