ERDGAS – Auf die Erfahrung anderer bauen

Auf der Suche nach einer effizienten neuen Heizung gibt es viele Entscheidungskriterien. Profitieren Sie deshalb von den Erfahrungen anderer Verbraucher, wenn es um ERDGAS als Energiequelle, um die beste Heiztechnik sowie um den Einbau der neuen Heizung geht. Im Praxisbeispiel erfahren Sie, wie andere Hausbesitzer ihre Heizungsanlage erneuert haben und wie effizient und komfortabel sie dadurch heute heizen.
In diesem Film sehen Sie die Altbau-Sanierung eines freistehenden Einfamilienhauses durch einen kompetenten Fachhandwerksbetrieb. Innerhalb von 3 Tagen wurden eine kompakte Gas-Brennwert-Solar-Kombination installiert und einige weitere notwendige Arbeiten durchgeführt.

Rausgetauscht und abkassiert!

Neue Heizung reinholen und sparen: Unsere Raustauschwochen waren wieder die beste Gelegenheit für eine neue Heizung: 2017 und 2018 haben insgesamt mehr als 10.000 Raustauscher vom einfachen Austausch und dem Zusatzbonus in Höhe von mindestens 200 Euro profitiert.

Familie Reil und die Geschichte von der Erdgas- und Solarheizung

Eine Berliner Familie steigt in ihrem Altbau aus den dreißiger Jahren auf das gute Doppel aus Solarthermie und Gasbrennwert um.

Familie Bethge modernisiert ihre Heizung

Objektdaten
Bestandsgebäude: Einfamilienhaus, Baujahr 1930 Wohnfläche: ca. 150 qm Modernisierungsmaßnahmen: Austausch des alten Ölkessels durch eine kombinierte Gas-Brennwert-Heizung mit thermischer Solar-Anlage


Komfortabel heizen mit Erdgas-Brennwert

Anlagentausch mit Erdgas-Brennwert

Moderne Erdgas-Brennwerttechnik arbeitet leise, effizient und störungsfrei und ist eine rundum komfortable Lösung.

Schnell zur neuen Heizung mit Erdgas-Brennwert

Heizung erneuern mit ERDGAS

Auch in Mietimmobilien loht sich die Sanierung der veralteten Heizungsanlage auf moderne Brennwerttechnik mit ERDGAS.

Umstellung auf ERDGAS und Solar geht ganz leicht

Modernisieren leicht gemacht

Wer sein Haus dämmt, sollte unbedingt überprüfen ob die Heizungsanlage saniert werden muss. So gelangen Sie schneller zu mehr Effizienz.

Und plötzlich viel die alte Heizung aus

Die alte Heizung gegen eine moderne Gas-Brennwertanlage zu tauschen, kostet Geld. Doch die Investition macht sich durch Energieeinsparungen schon in wenigen Jahren bezahlt, und neben der Haushaltskasse entlastet der Wechsel auch die Umwelt.


Draußen herrschen Minusgrade und plötzlich fällt die Heizung aus. Ein Schreckensszenario, aber kein Einzelfall. Denn in vielen Privathäusern laufen heute Heizanlagen, die ihre Lebenserwartung längst überschritten haben. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) spricht von 13 Millionen veralteten Wärmeerzeugern. 


Einer, der einen Heizungsausfall am eigenen Leib zu spüren bekommen hat, ist Rentner Klaus Glatthorn aus Oberursel. Im Januar 2017 streikte überraschend seine in die Jahre gekommene Heizung. Ein Defekt an einem elektronischen Bauteil hatte die Anlage zum Stillstand gebracht. Aufgrund des Alters der Heizung war jedoch kein Ersatzteil mehr vom Hersteller zu bekommen. Die einzige Lösung: der Tausch des Heizkessels. Innerhalb von drei Tagen erledigte ein in der Nachbarschaft ansässiger Fachbetrieb den Wechsel. "Dass ich wieder eine Gas-Brennwertanlage nehmen würde, stand fest. Ich habe rundum gute Erfahrungen mit ERDGAS gemacht. Es gab nie Versorgungsengpässe und der Preis stimmte auch immer", erzählt der Hauseigentümer heute. Auch Thorsten Lieder, der Geschäftsführer der ausführenden Firma Schell Wasser- und Energietechnik, ist von den Vorteilen einer Gas-Brennwertheizung überzeugt: "ERDGAS verbrennt relativ sauber. Die Geräte sind sehr kompakt und sowohl bei der Anschaffung als auch im Verbrauch vergleichsweise preiswert."


Klaus Glatthorn hat sein neuer Heizkessel samt Einbau rund 8.000 Euro gekostet. An der Umrüstung beteiligte sich sein Energieversorger im Zuge der Aktion "Raustauschwochen" mit einem Zuschuss. Die Aktion, über die Verbraucher von Geräteherstellern oder Energieversorgern 200 Euro oder mehr für den Heizungstausch erhalten, läuft noch bis zum 31. Oktober 2018. Darüber hinaus hält auch der Staat Fördergelder von mehreren tausend Euro bereit. Fast alle Effizienzverbesserungen der Heizung sind in Form von Zuschüssen und zinsvergünstigten Krediten förderfähig. Je nach Modernisierungsmaßnahme sind entweder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Besonders interessant bei einem Kesseltausch ist das KfW-Programm 430 "Energieeffizient Sanieren Investitionszuschuss", das beim Einbau eines Brennwertkessels ab 3.000 Euro Kosten zehn Prozent der Investition als Zuschuss gewährt.

 

Energiekosten runter 

 

Die Investition in die neue Heiztechnik geht zudem mit einer nicht zu unterschätzenden Energie- und damit Kosteneinsparung einher. Für den selbst im Ruhestand noch als beratender Ingenieur tätigen Klaus Glatthorn war es eine Selbstverständlichkeit, zu überprüfen, wie hoch die Einsparung durch die moderne Technik nun tatsächlich ausfallen würde. Deshalb führte er in den ersten Monaten nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage Buch über seinen Energieverbrauch. Das Ergebnis: Die neue Heizung verbraucht 15 Prozent weniger ERDGAS als die alte. Damit liegt sie nach Ansicht des Energieberaters Eric-Stephan Zeisler aus Berlin im oberen Bereich dessen, was mit dem alleinigen Austausch einer alten Gasheizung durch eine moderne Gas-Brennwertheizung ohne zusätzliche Optimierungsmaßnahmen an Einsparungen möglich ist. "Tauscht man eine Ölheizung gegen eine neue Gas-Brennwertanlage, sind sogar Einsparungen von 30 Prozent drin", sagt er. Haushalte können also ihre Heizkosten um rund ein Drittel reduzieren. Der Einbau rechnet sich dann etwa nach sieben bis zehn Jahren. Obendrein profitiert auch noch die Umwelt, denn weniger Energieverbrauch bedeutet auch weniger CO2-Ausstoß. 


Besser ist es allerdings, wenn man es erst gar nicht bis zum Kollaps der Heizanlage kommen lässt. Denn wer den Heizungstausch planen und ihn in die warmen Sommermonate legen kann, erspart sich Unannehmlichkeiten. Heizungsfachmann Thorsten Lieder rät, "sich bereits ab dem 15. Lebensjahr der Anlage Gedanken über einen Gerätewechsel zu machen." Denn die meisten Anlagen, die ersetzt werden müssen, sind zwischen 20 und 25 Jahre alt. Vor allem wer noch einen Niedertemperaturkessel besitzt, sollte seines Erachtens über einen Ersatz durch einen wesentlich effizienteren Brennwertkessel nachdenken. Auch wenn der Schornsteinfeger bestätigt, dass die Abgaswerte der Anlage noch in Ordnung sind, sage das noch nichts über die energetische Qualität der Heizung aus, so Lieder. Neue Brennwertgeräte sind deutlich effizienter als alte Kessel. Denn sie nutzen nicht nur die Wärme, die bei der Verbrennung entsteht, sondern zusätzlich auch noch die aus den heißen Abgasen. 

 

Das Optimum herausholen 

 
Potenzial, Energie einzusparen, liegt aber nicht nur im Heizungstausch selbst. Neben kleineren Optimierungsmaßnahmen wie der Dämmung von Rohrleitungen oder einem hydraulischen Abgleich lohnt sich oft auch die Einbindung von erneuerbaren Energien in Form einer solarthermischen Anlage. Mithilfe der Sonnenkollektoren kann die Gratisenergie der Sonne zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Der Schornsteinfeger Norbert Skrobek aus Berlin rät generell dazu, bei einem Heizungstausch mehrere Komponenten miteinander zu verbinden. Eine zukunftsfähige und effiziente Kombination sei etwa eine Erdgas-Brennwertheizung mit Solarthermie. "In Zukunft wird das Erdgasnetz zudem immer mehr erneuerbare Energie enthalten, weil über Power-to-Gas-Anlagen überschüssiger Windstrom als Wasserstoff oder synthetisches ERDGAS eingespeist wird. Das Erdgasnetz wird also immer grüner und damit zukunftsfähiger", so Skrobek.