So sparen Sie richtig – Sieben Tipps, die Ihre Heizkosten senken

Den Großteil des Energieverbrauchs benötigen wir für eine wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden. Um die Heizkosten zu senken, kann man sich zusätzlich einen dicken Pullover und warme Hausschuhe anziehen. Oder aber richtig Heizen. Für alle, die es in den eigenen vier Wänden gerne gemütlich warm haben, sich aber auch mal ohne „Winterfell“ im Haus bewegen wollen, gibt es ein paar gute Tipps, die Kosten senken und Schimmelbildung vorbeugen. Zunächst macht die passende Wahl effizienter Heiztechnik einen großen Unterschied aus.

Moderne Erdgas-Technologien erzielen hohe Wirkungsgrade und sind sparsam im Verbrauch. ERDGAS selbst ist ein günstiger Energieträger. Eine neue Gas-Brennwert-Heizung kann bis zu 20 Prozent Energieeinsparung bringen!
Doch auch die beste Heizung muss gepflegt werden – ein Wartungsvertrag mit einem Fachhandwerker Ihres Vertrauens sichert Ihnen den langfristigen wirtschaftlichen und effizienten Betrieb Ihrer Heizungsanlage.

Die Raumwärme hat den größten Anteil am Energieverbrauch im Haushalt

Energie und Geld sparen: Sieben zusätzliche Maßnahmen zum richtigen Heizen

1. Stoßlüften!

Drei bis fünf Mal am Tag für zehn Minuten Fenster weit auf. Dabei am Besten auf „Durchzug“ stellen und das gegenüberliegende Fenster ebenfalls öffnen. Das sorgt für einen zügigen Luftaustausch. Dabei das Thermostat auf „Null“ stellen, da sich sonst die Heizkörper erwärmen.
 

2. Fenster zu!

Zum Sparen nicht geeignet ist es, die Fenster „auf Kipp“ zu lassen. Der Luftaustausch verläuft wesentlich langsamer und erfolgt auch nicht vollständig. Die Wände kühlen aus, was die Gefahr für Schimmelbefall erhöht. Dauergekühlte Räume brauchen außerdem wiederum mehr Energie, um wieder erwärmt zu werden.
 

3. Tür zu!

Es ist sinnvoll, Räume gezielt zu beheizen. Wohnräume sind bei etwa 20 Grad gemütlich. Das Thermostat steht dann auf 3. Im Kinderzimmer und Bad darf es gern ein wenig mehr sein. Eine Einstellung zwischen 3 und 4 sorgt für Wohlfühltemperaturen von 22 bis 24 Grad. Selten genutzte Räume und das Schlafzimmer können kühler sein. Jedoch sollte die Temperatur nicht weniger als 14 Grad betragen. Sonst droht Schimmelgefahr. Die Türen zwischen den Räumen sollten Sie geschlossen halten.

Beheizen Sie Ihre Wohnräume gezielt und sparen Sie so Energie!

4. Heizkörper frei halten!

Lange Vorhänge oder Möbel sollten nicht vor Heizkörpern hängen oder stehen, denn so können sie die Wärme nicht an die Raumluft abgeben. Das treibt die Heizkosten unnötig in die Höhe.
 

5. Planen!

Programmierbare Thermostate sorgen für konstante Temperaturen – auch während Ihrer Abwesenheit. Kurz vor Feierabend erhöht sich automatisch die Temperatur und Sie kommen in ein warmes Zuhause.
 

6. Isolieren!

Fenster und Türen sollten dicht sein. Hier können Wärmefänger helfen. Außentüren und große Fensterflächen müssen ein gutes Maß an Isolierung nachweisen, sonst können große Wärmeverluste entstehen. Frei verlegte Rohre, beispielsweise im Keller, sollten ebenfalls gut isoliert sein.
 

7. Temperaturen prüfen!

Es lohnt sich, genau zu überlegen, welche Temperaturen wirklich notwendig sind. Schon die Absenkung um ein Grad der Raumtemperatur spart bis zu sechs Prozent an Heizkosten im Jahr.
 

Schimmelbildung vermeiden und Heizkosten senken

 
Bei Beachtung aller Tipps lässt sich ganz nebenbei auch die Gefahr von gefährlicher Schimmelbildung deutlich reduzieren. Regelmäßiges Lüften und optimales Beheizen tragen zu einem freundlichen Raumklima bei, und Feuchtigkeit muss draußen bleiben. Das schützt nicht nur die Bausubstanz, sondern auch Ihre Gesundheit.
 
Fazit: Mit moderner Heiztechnik und gutem Heizmanagement können Sie Ihre Heizkosten dauerhaft senken, ganz ohne zu frieren.