Erdgasautos – absolut praxistauglich und sicher

Wer sich für ein mit ERDGAS betriebenes Auto entscheidet, tut dies aus den unterschiedlichsten Gründen. Etwa weil ERDGAS im Gegensatz zu den konventionellen Kraftstoffen weniger Preisschwankungen aufweist oder weil er unabhängig vom Preis einfach etwas Gutes für die Umwelt tun möchte. Rund 98.000 zugelassene Erdgasfahrzeuge tummeln sich bereits auf Deutschlands Straßen. Eine Zahl, die deutlich höher sein könnte, wären da nicht einige hartnäckige Vorurteile, die leider viele potenzielle Fahrerinnen und Fahrer verschrecken.
 

Dürfen Erdgasautos in Tiefgaragen parken?


Welche Autos in Tiefgaragen parken dürfen oder nicht, entscheidet kein Gesetz oder irgendeine Bestimmung, sondern schlicht und ergreifend der Betreiber bzw. Besitzer der Tiefgarage. Auch wenn es um die Antriebsart der erlaubten Fahrzeuge geht. Pkw, die mit ERDGAS betankt werden, dürfen also grundsätzlich genauso in Tiefgaragen parken, wie jedes andere Auto auch. Allerdings führt ein kleiner aber feiner Unterschied oft zu großer Verwirrung. Mit Autogas (LPG) betriebenen Fahrzeugen ist das Parken in Tiefgaragen tatsächlich häufig untersagt. Das liegt an den Bestandteilen und Eigenschaften des jeweiligen Kraftstoffs: Während Autogas eine Mischung aus den bei der Erdölraffinierung vorkommenden Gasen Butan und Propan ist, besteht das natürliche ERDGAS hauptsächlich aus Methan. Dieses ist leichter als Luft, weshalb es sich im Fall einer Leckage schnell verflüchtigt. Beim Autogas ist das anders und gefährlicher. Butan und Propan sind schwerer als Luft und würden im Falle eines Defektes am Tank aus dem Auto herausströmen und sich auf dem Boden sammeln.

Generell gilt daher: Erdgasfahrzeuge dürfen in jede Tiefgarage fahren. Der Betreiber des Parkhauses hat Hausrecht und entscheidet, welcher Gasantrieb einfahren darf. Seinen Anordnungen, sofern sie vor der Einfahrt klar erkenntlich sind, ist immer Folge zu leisten.

Mit einem Erdgas-Fahrzeug sind Sie sicher unterwegs

Sind Erdgasautos genauso sicher wie Benzin- oder Dieselfahrzeuge?

 
Explodierende Autos gibt es – aber nur im Fernsehen. Schließlich sind Autos generell – egal, mit welchem Kraftstoff sie unterwegs sind – sicher. Dafür sorgen regelmäßige Untersuchungen öffentlicher Institutionen, wie beispielsweise dem TÜV oder des ADAC. Zwar sind Brände nicht unmöglich, aber eine wirkliche Explosion ist durch sichere Tanksysteme und solide Tanks quasi ausgeschlossen. Das gilt auch für Erdgasfahrzeuge: Vor allem deren Tanks unterliegen strengsten Sicherheitsprüfungen und gehören zu den stabilsten und somit sichersten Komponenten im Fahrzeug. In neuen CNG-Modellen sind die Tanks unter dem Fahrzeugboden angebracht und werden von den Herstellern nach der Fertigung auf einen maximalen Druck von 450 bar geprüft. Der Arbeitsdruck im Fahrzeug beträgt jedoch nur 200 bar, also ist die Belastbarkeit absolut gewährleistet. Zum Vergleich: Heutige Brennstoffzellenfahrzeuge speichern Wasserstoff bei 700 bar! Zusätzlich sorgt ein Sicherheitsventil im Falle einer Panne dafür, dass das ERDGAS kontrolliert abgelassen wird. So würde bei einem Fahrzeugbrand ein unkontrollierter Druckanstieg in den Behältern vermieden werden.

Gegenüber Flüssiggas (LPG) punkten Erdgasautos zudem bei der Motorenhaltbarkeit, da bei den LPG-Umrüstungen die höheren Verbrennungstemperaturen werkstoffseitig nicht berücksichtigt werden. Erdgasfahrzeuge kommen in der Regel direkt als Herstellerlösung mit Motoren, die eigens für den Kraftstoff ERDGAS entwickelt und angepasst wurden.



Sicher unterwegs im Erdgasauto

Sicher unterwegs – mit ERDGAS

Erdgas-Fahrzeuge sind so sicher wie jedes andere Fahrzeug und zudem umweltschonend.

Fakten zu ERDGAS als Kraftstoff

ERDGAS ist ein günstiger, umweltschonender und sicherer Kraftstoff. Alle Fakten zum alternativen Kraftstoff haben wir für Sie gesammelt aufbereitet.