Fahrverbote für Diesel? Euro-6?

Mit einem Erdgas-Fahrzeug fällt der Abschied vom Diesel leicht

Am 27. Februar 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden: Kommunen und Städte können Fahrverbote verhängen, damit die Stickoxid-Grenzwerte eingehalten werden. Das könnte rund zwölf Millionen Diesel-Fahrzeuge mit unzureichender Abgasreinigung betreffen. Deutschlands Autofahrer sind  verunsichert. Wir geben Antworten auf Ihre Fragen und zeigen Alternativen auf.

Warum kann es überhaupt zu Fahrverboten kommen?

 

Der Grund dafür ist die zu häufige Überschreitung von Schadstoffgrenzwerten. In vielen Städten überschreiten die Stickoxidwerte die zulässigen 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft am Tag. Gerade in Großstädten oder an stark befahrenen Straßen werden die Grenzwerte schnell erreicht und überschritten. Dann wird Stickoxidalarm ausgelöst. Nach Angaben des Umweltamtes sind alte Diesel-Fahrzeuge für über 72 Prozent der Stickoxidbelastung durch den Straßenverkehr verantwortlich.


Die interaktive Karte der WHO zeigt wie stark die aktuelle Luftverschmutzung am eigenen Wohnort ist.


Für Menschen, die an viel befahrenen Straßen wohnen, sind die lokalen Schadstoffemissionen (Stickoxide und Feinstaub) gesundheitsschädigend. Um deren Ausstoß zu reduzieren, ist es wichtig, dass eine saubere Mobilität gefördert wird. Der Eintrag von Feinstaubpartikeln in die Umgebungsluft fällt bei Erdgasautos um 99 Prozent geringer aus als bei modernen Benzin angetriebenen Autos mit Direkteinspritzung. Die Stickoxid-Einsparung fällt beim Wechsel auf einen Erdgas-Pkw dramatisch aus: Das Erdgasauto erzeugt 96 Prozent weniger schädliche Stickoxide als ein Diesel-Pkw.

Dürfen Sie mit älteren Diesel-Fahrzeugen, die nicht die Euro-6-Norm erfüllen, schon bald nicht mehr in die Innenstädte fahren?

Im Einzelnen hängt diese Entscheidung von den Städten und Kommunen ab, denn sie entscheiden wie die Fahrverbote gestaltet werden. Im ersten Schritt werden Fahrzeuge mit einer Abgasnorm 4 und schlechter von Fahrverboten betroffen sein. Jedoch können auch Euro-5- und Euro-6-Diesel zu einem späteren Zeitpunkt mit Fahrverboten versehen werden. Viele Hersteller zahlen eine Prämie an Autofahrer, die ihr altes Dieselfahrzeug gegen einen modernen und umweltschonenden Erdgas-Pkw eintauschen. Audi, Opel, SEAT, Škoda und Volkswagen zum Beispiel bieten für den Wechsel von einem alten Diesel (EU 1–4) auf ein CNG-Auto bis zum 31. Dezember 2018 verschiedene Prämien von 2.750 € bis zu 9.500 €. Die Bedingungen für die Inanspruchnahme entnehmen Sie bitte den entsprechenden Webseiten der Automobilhersteller. Zahlreiche Gasversorger unterstützen außerdem den Kauf eines umweltschonenden Erdgas-Fahrzeugs mit einer Anschaffungsprämie oder in Form von Tankgutenscheinen.

Wie sieht es mit Fahrverboten für Benziner aus?

Die aktuelle Entscheidung zu Fahrverboten bezieht sich nur auf Diesel-Fahrzeuge. Die Deutsche Umwelthilfe möchte jedoch auch ältere Benzin-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen. Benziner  unter der Abgasnorm 3 weisen ebenfalls eine unzureichende Abgasreinigung auf und könnten künftig auch mit Fahrverboten belegt werden. Mit einem Erdgas-Auto sind Sie umweltschonender und kostengünstiger unterwegs.

Erdgas-Fahrzeuge werden vom Gasversorger gefördert

Förderungen für Erdgasautos

Viele regionale Gasversorger bieten Förderungen für neuzugelassene Erdgas-Fahrzeuge in ihrem Versorgungsgebiet an.

Wie viel spart man mit einem Erdgas-Fahrzeug?

Rechnet sich ein Erdgasauto?

Der Kraftstoffrechner zeigt Ihnen, ab welcher jährlichen Kilometerleistung sich für Sie die Umstellung auf ein Erdgas-Fahrzeug lohnt.

Das Tankstellennetz für ERDGAS ist gut ausgebaut

Flächendeckend tanken

An mehr als 900 Zapfsäulen können Sie in Deutschland günstiges und umweltschonendes ERDGAS in Ihren Tank füllen.

Müssen Fahrzeuge mit unzureichender Abgasreinigung sofort stehengelassen werden?


Wie schnell die Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge umgesetzt werden, ist noch unklar. Für Dieselfahrer in Hamburg könnten bereits ab April 2018 Fahrverbote in Altona-Nord gelten. In Stuttgart könnten zum Jahresende Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in der gesamten Umweltzone eingeführt werden. Dies beträfe fast das gesamte Stadtgebiet.


ERDGAS hat als Kraftstoff gegenüber Diesel und auch gegenüber Benzin ganz klare Umweltvorteile:
Der gasförmige Kraftstoff ERDGAS verbrennt sauberer als ein flüssiger. Deshalb sind die Emissionen, die ein Erdgas-Motor erzeugt, deutlich geringer als bei Diesel- und auch bei Benzin-Fahrzeugen.




ERDGAS schont Klima und Stadtluft


Umweltauflagen sind mit ERDGAS kein Problem. Euro-4, Euro-5, Euro-6: Erdgas-Fahrer müssen sich darüber keine Gedanken machen, denn mit einem die Stadtluft schonenden Erdgasmotor, der fast keinen Feinstaub, sehr geringe Mengen Stickoxide und auch wenig CO2 erzeugt, ist das Fahren in Innenstädten auch langfristig erlaubt. ERDGAS ist die klare, günstige und umweltschonende Alternative zum Diesel.

Wie ist die Abgasnorm eines Fahrzeuges erkennbar?


Im Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung wird die nationale Emissionsklasse ausgegeben – die Schlüsselnummer. Mit dieser Nummer lässt sich die Euro-Norm ermitteln. Endet die Schlüsselnummer mit einer Zahlen-Buchstabenkombination, erfüllt das Fahrzeug mindestens die Euro-5-Norm. Reine Zahlen lassen auf eine Abgasnorm 4 und schlechter schließen. Generell gilt: Ist das Diesel-Fahrzeug vor dem 01. September 2009 das erste Mal zugelassen worden, ist die Abgasnorm Euro-4 und schlechter.

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Posted by Facebook on Friday, December 5, 2014

Gibt es Ausnahmegenehmigungen?


Betroffene Anwohner in Innenstädten werden Ausnahmeregelungen fordern. Es liegt im Ermessen von Städten und Kommunen diese zu erteilen. Viele Fahrzeuge des öffentlichen Verkehrs sind mit Diesel-Fahrzeugen unterwegs. Auch die Umstellung vom öffentlichen Personennahverkehr, Post- und Paketdienste oder Taxen und Handwerker-Fahrzeuge auf umweltschonende Erdgasmobilität würde einen großen Beitrag zur Erfüllung der innerstädtischen Luftreinhaltungspläne leisten.


Viele namhafte Hersteller haben Fahrzeuge mit Erdgas-Motor im Angebot. Vom Kleinwagen über das familientaugliche Kompaktmodell bis hin zur Limousine sind fast alle Fahrzeugklassen und -größen erhältlich. Auch das Angebot an Firmenfahrzeugen und Transportern wächst ständig.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle aktuell verfügbaren Fahrzeugmodelle mit Erdgasantrieb.

Welche Fahrzeuge sind nicht von den Fahrverboten betroffen?


Wirklich sicher vor Fahrverboten sind momentan nur Elektro- und Gas-Fahrzeuge. Allerdings leistet der heutige Strombezug noch keinen Beitrag zum effizienten Klimaschutz. Mit LPG betriebene Fahrzeuge reduzieren zwar auch die schädlichen Umweltemissionen, jedoch in einem geringeren Maß als Erdgas-Fahrzeuge. Im direkten Vergleich mit LPG weist ERDGAS die geringeren Emissionen auf.

Umweltschonend fahren

Mit ERDGAS im Tank die Umwelt schonen.

In einem Erdgasauto sitzt Ihr reines Gewissen immer mit am Steuer. Denn ERDGAS verursacht fast keinen Feinstaub und deutlich geringere CO2-Emissionen als herkömmliche Kraftstoffe. Und außerdem können Sie aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugtes BIO-ERDGAS tanken.

Günstig tanken mit ERDGAS als Kraftstoff

Ein Kraftstoff, der bares Geld wert ist.

Sie wollen beim Fahren sparen? Dann setzen Sie auf ERDGAS. Der alternative Kraftstoff ist unschlagbar günstig und zum Beispiel deutlich kosteneffizienter als Super oder Diesel. Erfahren Sie hier, weshalb so viele Erdgasfahrer mit einem Lächeln von Ihrer Tankstelle abfahren.

ERDGAS tanken deutschlandweit

Deutschlandweit flächendeckend tanken.

An mehr als 900 Zapfsäulen können Sie in Deutschland günstiges und umweltschonendes ERDGAS in Ihren Tank füllen. Wie einfach und zuverlässig der Tankvorgang funktioniert und wie kurz der Weg zu Ihrer nächsten Erdgas-Tankstelle ist, erfahren Sie hier.

Was ist die Blaue Plakette?


Das bereits bekannte Prinzip mit roten, gelben und grünen Aufklebern auf der Fahrzeug-Windschutzscheibe soll erweitert werden. Das Bundesumweltministerium möchte bestimmte Fahrzeuge mit einer blauen Plakette auszeichnen. Nur Fahrzeuge mit dieser Farbcodierung dürfen dann in bestimmte Umweltzonen fahren.


Die Einführung der Blauen Plakette würde sofort zu einer deutlichen Schadstoffentlastung führen – bis zu 40 Prozent Einsparungen sind nach Untersuchungen des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg möglich. Damit können Städte schnell beim Schadstoffabbau unterstützt werden: Erdgas-Fahrzeuge erhalten ohne Einschränkungen die neue Umweltplakette, da bei der Verbrennung kaum Stickoxide und nahezu kein Feinstaub entstehen. Selbst ältere mit ERDGAS betriebene Fahrzeuge sind in der Praxis so sauber, wie es die aktuellen Umweltnormen fordern. Zudem steht mit BIO-ERDGAS eine sofort verfügbarer erneuerbarer Kraftstoff zur Verfügung, durch dessen Einsatz die Treibhausgasemissionen um bis zu 97 Prozent reduziert werden können.