ERDGAS – die saubere Alternative zum Diesel

Euro 6? Fahrverbote für Diesel? – Mit einem Erdgas-Fahrzeug fällt der Abschied vom Diesel leicht

Deutschlands Autofahrer sind verunsichert: Dürfen ältere Diesel-Fahrzeuge, die nur die Euro-Normen 1 bis 5 erfüllen, schon bald nicht mehr in Innenstädten benutzt werden? Brauche ich demnächst eine blaue Plakette, um von einem Diesel-Fahrverbot in Stadtzentren ausgenommen zu werden? Ist ein Diesel, der angeblich die Euro-6-Norm erfüllt, wirklich sauberer als ein Fahrzeug mit einer schlechteren Einstufung? Werde ich gezwungen, mein Dieselauto umrüsten zu lassen, und falls ja: Wer bezahlt die Umrüstung?


Die beiden Dieselgipfel unter Beteiligung von Politik, Kommunen und Fahrzeugherstellern haben abgesehen von Finanzierungszusagen für Städte zur Aufrüstung ihrer Fuhrparks bisher nur wenige konkrete Ergebnisse gebracht. Besitzer von Dieselfahrzeugen stellen sich nach wie vor viele berechtigte Fragen.

Fest stehen derzeit nur drei Dinge:

  1. „Für Diesel in Deutschland dürften die besten Zeiten vorüber sein“, schreibt das Online-Portal „Auto-Bild“. Der Wiederverkaufswert von Dieselfahrzeugen befindet sich bereits im Sinkflug und dürfte in den kommenden Jahren weiter nach unten gehen.
  2. Die Software-Updates, mit denen ältere Dieselmodelle aufgerüstet werden, halten selbst Gerichte für "nahezu wirkungslos".
  3. Und nur mit einem wirklich und nachweislich umweltschonenden Auto wird man langfristig noch sicher sein können, die Innenstädte zahlreicher Metropolen und Großstädte befahren zu dürfen. Erdgasautos gehören zweifelsohne dazu.

Deutschlands Diesel-Fahrer stellen sich Fragen – berechtigte Fragen. Auf viele dieser Fragen gibt es eine einfache und überzeugende Antwort: ERDGAS.



Denn ERDGAS hat als Kraftstoff gegenüber Diesel und auch gegenüber Benzin ganz klare Vorteile:


Umweltschonung: Ein gasförmiger Kraftstoff wie ERDGAS verbrennt immer sauberer als ein flüssiger. Deshalb sind die Emissionen, die ein Erdgas-Motor erzeugt, deutlich geringer als bei Diesel- und auch bei Benzinfahrzeugen.

  • CO2: Gegenüber Benzinautos erzeugen Erdgas-Modelle 35 Prozent weniger Kohlendioxid, gegenüber Diesel-Pkw sparen sie 23 Prozent CO2 ein.
  • Feinstaub: Der Eintrag von Feinstaubpartikeln in die Umgebungsluft fällt bei Erdgasautos um 99 Prozent geringer aus als bei mit Benzin angetriebenen Autos. Ein Diesel-Pkw emittiert doppelt so viel Feinstaub wie ein vergleichbares Erdgasfahrzeug.
  • NOx: Die Stickoxid-Einsparung fällt beim Wechsel auf einen Erdgas-Pkw dramatisch aus: Das Erdgasauto erzeugt zwei Drittel weniger schädliche Stickoxide als ein Benzinmodell und sogar 96 Prozent weniger als ein Diesel-Pkw.

Kosten: ERDGAS ist sogar günstiger als der gemeinhin als besonders preiswert geltende Diesel-Kraftstoff: Bezieht man den Energiegehalt des jeweiligen Kraftstoffs mit ein, erhält man mit ERDGAS als Kraftstoff für nur 70 Cent dieselbe Menge Energie, die man beim Diesel für 1,01 Euro bekommt. Anders gerechnet: Mit Sprit im Wert von 10 Euro im Tank kommt man mit einem Benzinfahrzeug 107 Kilometer weit, mit einem Diesel-Pkw 178 Kilometer und mit einem Erdgasauto 196 Kilometer.

Reichweite: Während sich das Stromtankstellennetz für Elektrofahrzeuge noch im Aufbau befindet und die Reichweite der Batterien keine Fahrten über weite Strecken zulässt, ist das Erdgas-Tankstellennetz hervorragend ausgebaut: Bundesweit kann an rund 900 Tankstellen klimaschonendes ERDGAS getankt werden. Außerdem haben zahlreiche Modelle neben den Erdgastanks immer noch einen Benzin-Reservetank an Bord.

Auswahl: Es gibt nicht genug Erdgas-Modelle? Das ist ein Irrtum: Viele namhafte Hersteller haben Fahrzeuge mit Erdgas-Motor im Angebot. Vom Kleinwagen über das familientaugliche Kompaktmodell bis hin zur Limousine sind fast alle Fahrzeugklassen und -größen erhältlich. Übrigens: Auch das Angebot an Firmenfahrzeugen und Transportern wächst ständig.

Wechselprämie: Viele Hersteller zahlen eine Prämie an Autofahrer, die ihr altes Dieselfahrzeug gegen einen modernen und umweltschonenden Erdgas-Pkw eintauschen. Audi, Opel, SEAT, Škoda und Volkswagen zum Beispiel bieten für den Wechsel von einem alten Diesel (EU 1–4) auf ein CNG-Auto bis zum 31.12.2017 verschiedene Prämien von 2.750 € bis zu 9.500 €. Die Bedingungen für die Inanspruchnahme entnehmen Sie bitte den entsprechenden Webseiten der Automobilhersteller.

Fahrverbot bei Feinstaubalarm?


Der Tagesgrenzwert von Feinstaub darf nicht öfter als 35 mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert für Feinstaub liegt bei 50 Mikrogramm bzw. für Stickstoffdioxid bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. In Großstädten wie Stuttgart oder an stark befahrenen Straßen werden die Grenzwerte schnell erreicht und auch überschritten. Dann wird Feinstaub- oder Stickoxidalarm ausgelöst. So soll die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden aufgrund verkehrsbedingter Schadstoffbelastungen geschützt werden.


Die interaktive Karte der WHO zeigt wie stark die aktuelle Luftverschmutzung am eigenen Wohnort ist.


Gerade für die Menschen in Großstädten oder für Wohngegenden an stark befahrenen Straßen ist es wichtig, dass eine klimaschonende Mobilität gefördert wird. Einige Städte haben deshalb einen präventiven Luftreinhalteplan erstellt, in welchem Maßnahmen zur Klimaschonung festgehalten werden. Zu diesen Maßnahmen zählen beispielsweise der Ausbau des Radverkehrs, des öffentlichen Nahverkehrs, des Carsharing- und Fahrradverleih-Angebotes oder auch die Einrichtung von Umweltzonen gegen zu hohe Feinstaubbelastungen.

 

Blaue Plakette für Dieselfahrzeuge?

Vor allem ältere Dieselfahrzeuge verschmutzen die Luft mit Stickoxiden. Um dem entgegenzuwirken, sollte die Blaue Plakette eingeführt werden. Doch das Verkehrsministerium hat sich im Oktober 2016 gegen die Einführung der Blauen Plakette – auch Umweltplakette genannt – ausgesprochen. Im Rahmen der Dieselgipfel initiierte die Bundesregierung zusammen mit der Automobilindustrie einen eine Milliarde schweren Mobilitätsfond. Damit sollen Städte beim Schadstoffabbau unterstützt werden.

 

Da sich die Situation mit der Schadstoffbelastung nicht verbessert, hat die Deutsche Umwelthilfe für zahlreiche Städte formale Verfahren zur Sicherstellung der Einhaltung aller Grenzwerte für Stickstoffdioxid eingeleitet. In einigen konkreten Fällen klagt die DUH bereits vor Gericht. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat die NRW-Landeshauptstadt bereits verurteilt, binnen eines Jahres die Schadstoffe deutlich zu reduzieren.

 

Auch die EU-Kommission hat Deutschland wegen wiederholter Überschreitung von Grenzwerten für die Luftverschmutzung durch Stickstoffdioxid verwarnt und zu Gegenmaßnahmen aufgefordert. Die Einführung der Blauen Plakette würde sofort zu einer deutlichen Schadstoffentlastung in der Landeshauptstadt führen – bis zu 40 Prozent Einsparungen sind nach Untersuchungen des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg möglich. Der Grund dafür: Dieselfahrzeuge, die nicht der Euro-6-Norm entsprechen, erhalten die Umweltplakette nicht und müssen mit Fahrverboten rechnen.

ERDGAS schont Klima und Stadtluft

Umweltauflagen sind mit ERDGAS kein Problem

Euro 4, Euro 5, Euro 6 - Erdgas-Fahrer müssen sich darüber keine Gedanken machen, denn mit einem die Stadtluft schonenden Erdgasmotor, der fast keinen Feinstaub, sehr geringe Mengen Stickoxide und auch wenig CO2 erzeugt, ist das Fahren in Innenstädten auch langfristig erlaubt.

 

ERDGAS ist die klare, günstige und umweltschonende Alternative zum Diesel.


Hersteller-Prämien für den Wechsel von Diesel zu ERDGAS