Das neue Gas kommt: Ablauf der Gasumstellung

L-Gas wird auf H-Gas umgestellt. Wie der Ablauf der Gasumstellung dabei ablaufen kann, zeigen Ihnen folgende Vidoes am Beispiel der Umstellung in Bremen. 

Wann geht es bei Ihnen los?

Wie werden Sie informiert?

Entstehen Kosten für Sie?


Für die Umrüstung der Gasgeräte fallen für Sie grundsätzlich keine Kosten an. Dies trägt zunächst der Netzbetreiber. Arbeitsstunden von Monteuren oder aber Austauschteile dürfen Ihnen also nicht in Rechnung gestellt werden. Die Kosten der gesamten Marktraumumstellung werden solidarisiert und bundesweit umgelegt.

Wann wird wo umgestellt?

Wie erkennen Sie den echten Monteur?

Als Mieter oder Eigentümer müssen Sie den vom Netzbetreiber beauftragten Firmen Zugang zu den anzupassenden Gasgeräten gewähren.


Ohne vorherige schriftliche Benachrichtigung (per Brief oder per Aushang im Haus) kommt aber keine Firma unangekündigt zu Ihnen. Die schrirftliche Benachrichtigung erfolgt mindestens drei Wochen vor dem Termin.


Falls Sie diesen Termin nicht wahrnehmen können, teilen Sie dies umgehend dem Netzbetreiber mit, damit schnell ein Ersatztermin gefunden werden kann.

Was passiert genau?

Was wird umgestellt und warum?

Wie werden Ihre Geräte erfasst?

Wie werden Ihre Geräte angepasst?

 

Wie läuft die Geräteanpassung technisch ab?


Die Geräte-Identität Ihrer Gasgeräte wird festgestellt. Dafür dienen Name des Gerätes, der Heizgerätehersteller und das Herstellungsjahr. Der Monteur prüft, ob die Geräte in einem ordnungsgemäßen und mangelfreien Zustand sind und die baulichen Gegebenheiten den technischen Vorschriften entsprechen. Falls dies nicht der Fall ist, muss mit dem Monteur vor Ort das weitere Vorgehen besprochen werden.


Wenn die Gasgeräte keine Mängel aufweisen, kann die Anpassung durchgeführt werden. Dafür wird die Gaszufuhr geschlossen und die Geräte geöffnet. Der Austausch der Gasdüsen findet statt, wenn dies notwendig ist. Bei einigen Geräten können zusätzliche Einstellungen in der Geräteregelung oder an den Reglern der Gaszufuhr hinzukommen. Anschließend prüft und dokumentiert der Monteur die Dichtheit und nimmt die Gasgeräte wieder in Betrieb. Bevor die Geräte als "angepasst" gekennzeichnet werden können, wird die korrekte Einstellung der Geräte mittels Abgasmessung gegengecheckt.


Der Aufwand der Anpassungen ist abhängig vom Gerätetyp und der zu wechselnden Gerätedüsen.

Wie stellen wir die Qualität sicher?