ERDGAS – Die Entstehung eines natürlichen Energieträgers

Die Geschichte der Entstehung von Erdgas beginnt vor etwa dreieinhalb Milliarden Jahren. Der Großteil der Erde ist mit Wasser bedeckt. Winzige Mikroorganismen, Plankton genannt, die sich am Grunde flacher Meere ablagern, werden mit der Zeit durch Sand und Geröll bedeckt (Sedimentation). Ohne weitere Versorgung mit Sauerstoff, unter großem Druck und bei hohen Temperaturen werden die organischen Bestandteile in gasförmige Kohlenstoffe umgewandelt. Methan, also ERDGAS entsteht. Dieses wandert nach seiner Entstehung durch das poröse Gestein langsam nach oben, bis es auf eine undurchdingliche Schicht trifft. Hier sammelt sich das ERDGAS in Lagerstätten.

Mit ERDGAS immer sicher versorgt

Mit Blick auf die Versorgungssicherheit in der Zukunft wird nach neuen und umweltschonenderen Methoden zur Gewinnung von fossilem ERDGAS geforscht und gleichzeitig die Produktion von erneuerbarem ERDGAS gefördert: Zu diesem regenerativ erzeugten ERDGAS gehört zum Beispiel BIO-ERDGAS, das aus nachwachsenden Rohstoffen und landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen wird. Und mit der innovativen Power-to-Gas-Technologie wird klimaneutral erzeugter Ökostrom, der sonst ungenutzt bliebe, in regeneratives ERDGAS umgewandelt.

ERDGAS – unverzichtbar auf dem Weg zur Energiewende

Im Jahr 2017 kam in jedem zweiten Haushalt in Deutschland ERDGAS zur Wärmeerzeugung zum Einsatz. Das sind über 20 Millionen Wohnungen! Erdgas-Technologien werden sowohl im Haushalt als auch im Straßenverkehr immer beliebter. ERDGAS ist ein klimaschonender Energieträger. Seine hohe Verfügbarkeit und die emissionsarme Verbrennung machen ERDGAS auch in Zukunft unverzichtbar ERDGAS gilt außerdem als ein wesentlicher Baustein der Energiewende, weil es sich sehr gut mit erneuerbaren Energien kombinieren lässt, die Entstehung von ERDGAS zunehmend selbst grüner wird und so ebenfalls zur Senkung der CO2-Emissionen beiträgt.