Nahezu klimaneutrale Paketlieferung dank BIO-ERDGAS

Das US-amerikanische Logistikunternehmen UPS möchte die Emissionen seiner Fahrzeuge senken und stellt seine Flotte daher teilweise auf BIO-ERDGAS um. Dazu hat UPS erst kürzlich über 170 Millionen Gallonen BIO-ERDGAS eingekauft. Dabei handelt es sich um den größten jemals in den USA getätigten Einkauf des erneuerbaren Gases.


Durch die Umstellung auf regeneratives ERDGAS möchte das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen bis 2026 um mehr als eine Million Tonnen reduzieren. "Die Welt hat ein Müll-Problem. Und ebenso hat die Welt ein Emissionsproblem. Erneuerbares ERDGAS, produziert aus biologischen Quellen wie Mülldeponien oder Milchbetrieben, wandelt Müll nicht nur in Gas um, sondern in grünes Gas", erklärt Mike Casteel, zuständig für die Flottenbeschaffung des Unternehmens. Da die benötigte Infrastruktur für den Transport des Gases bereits existiere, sei BIO-ERDGAS eine Lösung, die UPS bei der Erreichung seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsziele helfe. Gleichzeitig hoffe man, dass weitere Unternehmen auf Biomethan umsteigen werden.

Bereits seit 2014 hat UPS in mehr als 6.000 Erdgas-Fahrzeugen etwa 28 Millionen Gallonen des klimaneutralen Energieträgers genutzt. Die benötigte Menge wird künftig deutlich aufgestockt, denn das Unternehmen wird nun innerhalb eines Jahres so viel BIO-ERDGAS nutzen wie zuvor innerhalb von fünf Jahren. Dazu möchte UPS auch in neue Erdgas-Fahrzeuge investieren. Betankt werden diese in zwölf Bundesstaaten der USA an 18 unternehmenseigenen Erdgas-Tankstellen. 

Quelle: manager magazin/UPS