Einige bundesweit arbeitende Verbände haben eine Verbändevereinbarung zum Netzzugang von Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland festgelegt.
Sie hat zum Ziel, die Organisation des Netzzugangs auf Vertragsbasis von Erdgas zu konkretisieren. Sie schafft damit eine Grundlage für frei auszuhandelnde Vereinbarungen über den Netzzugang auf Vertragsbasis (NTPA) und die entsprechenden Netzzugangsentgelte. Die Vereinbarung soll den Wettbewerb gemäß den Zielen der Richtlinie 98/30/EG und der genannten Gesetze fördern.
Ein Verbindungsstück ist ein abgasführendes Bauteil zwischen dem Gasgerät und dem ins Freie führenden Teil der Abgasanlage.
Die Verbrauchsabrechnung ist die Mitteilung über den Gasverbrauch an den Kunden. Diese schriftliche Benachrichtigung wird vor oder mit der Rechnung übergeben und beinhaltet die gesamten Verbrauchsdaten.
Die Flüssiggas-Verbrauchsanlage umfaßt die Baugruppen einer Flüssiggasanlage nach dem Hauptabsperrorgan. Das sind im allgemeinen: Rohrleitungsanlage, Gasgeräte, Zuluft- und Abgasanlage.
Die Verbrauchsdichte ist der Gasverbrauch oder auch Energieverbrauch eines Versorgungsgebietes bezogen auf die Fläche des versorgten Gebietes.
Die Verbrauchsleitung transportiert das Brenngas zwischen Gaszähler und einem Abzweig. Dieses Gas ist bereits gemessen und die Durchflußmenge registriert.
Die Oxidation eines Brennstoffes mit Sauerstoff wird dann Verbrennung genannt, wenn dabei technisch und wirtschaftlich nutzbare Wärme entsteht..
Dieses ist die Luft, die Gasgeräten zur Verbrennung bei Betrieb zuströmt.
Darunter versteht man einen Raum, mit mindestens einem zu öffnenden Fenster oder einer Außentür, in den Luft einströmen kann, die zur Verbrennung genutzt werden kann.
Ist der lufttechnische Verbund von Aufstellräumen mit Verbrennungslufträumen zur Sicherstellung der Verbrennungsluftversorgung der Feuerstätten.
Der Verbundraum ist im Sinne der Verbrennungsluftzuführung für Gasgeräte in Gebäuden ein Raum zwischen dem Verbrennungluftraum und Auftstellraum.
Dabei werden Gase durch Kühlung oder Druckerhöhung für Transport und Speicherung in den flüssigen Zustand versetzt.
Von einer Verpuffung wird gesprochen, wenn es durch eine ungewollte Verbrennungsreaktion zwar zu einer Volumenerweiterung, nicht aber zu einem relevanten Druckaufbau kommt. Beispielhaft sind Verpuffungen in Feuerungsanlagen, in denen bei fehlender Vorbelüftung (unverbrannte Brennstoffe) oder durch unvollständige Verbrennung (CO-Bildung) eine gefährliche explosive Atmosphäre auftreten kann. Wird diese Atmosphäre an einer heißen Oberfläche oder beim wiederholten Brennerstarten durchgezündet, entsteht eine Druckwelle, die zum Kamin hin und ggf. über Explosionsklappen zum Teil entspannt wird. Da die Brennräume in der Regel nicht für eine Druckbelastung ausgelegt sind, können solche Verpuffungen Schäden hervorrufen.
Die Flüssiggas-Versorgungsanlage umfaßt alle zur Versorgung der Verbrauchsanlage mit Flüssiggas dienender Anlagenteile, d.h. den Druckbehälter (Druckgasbehälter) und die Rohrleitungsanlage bis einschließlich der Hauptabsperreinrichtung, und zwar unabhängig von der im Einzelfall gewählten örtlichen Lage der Hauptabsperreinrichtung.
Der Versorgungsdruck ist der Gasdruck in der Versorgungsleitung, an der das zu versorgende Grundstück angeschlossen ist.
Das Versorgungsgebiet ist das gesamte Gebiet, das von einem Gasversorgungsunternehmen (GVU) mit Gas versorgt wird.
Diese Leitung transportiert das Gas ungemessen zum Zähler, das heißt, bevor die Gasmenge im Gaszähler registriert wird.
Erstellungs-, Änderungs- und Instandhaltungsarbeiten an Gasanlagen in Gebäuden und auf Grundstücken dürfen, außer durch das Gasversorgungsunternehmen, nur von Installationsunternehmen ausgeführt werden, die in ein Installateurverzeichnis eines Gasversorgungsunternehmens als Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) eingetragen sind.
Die Vertriebsstelle ist eine Einrichtung zum Umschlag von Flüssiggasflaschen. Die dabei vorgenommene Zwischenlagerung von Flüssiggasflaschen unterliegt verschiedenen Vorschriften, u.a. der Druckbehälterverordnung sowie den Technischen Regel Druckgase, hier TRG 280: Allgemeine Anforderungen an Druckgasbehältern und Betreiben von Druckgasbehältern.
Der Vollversorgungstarif wird dann abgeschlossen, wenn eine Versorgung mit Gas für Kochen, Heizen und Warmwasser durchgeführt wird.
Der Vorlauf ist der Teil des Heizungssystems, in dem das Heizmedium (z.B. Wasser) vom Wärmeübertrager des Heizgerätes zum, zu beheizenden Medium fließt oder gepumpt wird. Dabei ist die, im Medium enthaltene Wärmemenge noch gespeichert, um das zu beheizende Medium zu erwärmen.
Brennerart bei dem Erdgas und Verbrennungsluft vorgemischt werden Siehe auch Gasbrenner.
Gas-Vorratswasserheizer (Speicherwassererwärmer) sind Gasfeuerstätten, in denen Wasser auf Vorrat direkt erwärmt wird.
Man spricht von Vorversorgung, wenn einem Abnehmer nicht sofort Erdgas zur Anwendung zum erforderlichen Termin bereitgestellt werden kann. In diesem Fall wird die Anlage mit Flüssiggas vorversorgt werden, bis Erdgas vor Ort bereitsteht.