Gut kombiniert:
ERDGAS + Solar
Schon heute wird die Sonnenenergie zur Wärmeversorgung genutzt. In Deutschland dient diese Technik vor allem zur Warmwasserbereitung. In den Sommermonaten kann das benötigte Warmwasser fast ausschließlich mit Sonnenenergie erzeugt werden. Bis zu 60 % des Jahresenergiebedarfs der Warmwasserbereitung können so gedeckt werden. In der kälteren Jahreszeit wird eine zusätzliche Wärmequelle als Ergänzung der Solaranlage benötigt. Hier bietet sich der Einsatz von Gas-Brennwertgeräten an.
Während die solare Warmwasserbereitung in ganz Deutschland durchschnittlich vergleichsweise gute Wirkungsgrade erzielt, sollte bei thermischen Solaranlagen zum Heizen genau geprüft werden, inwieweit die regionale Sonneneinstrahlung und das Wärmeverteilsystem im Haus für diese Heiztechnik zureichend sind. Denn etwa 75 Prozent der Sonnenenergie fallen in den Sommermonaten und nicht im Winter an, wenn in Deutschland die Heizungen auf Hochbetrieb laufen. Eine effiziente Möglichkeit zur längerfristigen Speicherung zuvor gewonnener Energie ist derzeit noch nicht gegeben.
Die Umwelt profitiert
Die Kombination von Sonnenenergie und ERDGAS macht sich auch für den Klimaschutz bezahlt: Nach Berechnungen des Öko-Institutes Freiburg liegen die CO2-Emissionen einer Heizöl-Solaranlage bei einem Warmwasserverbrauch von 200 Litern pro Tag mit 538 Kilogramm im Jahr deutlich über den CO2-Emissionen einer Solaranlage, die mit ERDGAS kombiniert wird. Hier werden 375 Kilogramm CO2 an die Umgebung abgegeben. Noch besser fällt die Bilanz durch den Einsatz moderner Erdgasbrennwerttechnik aus – das Öko-Institut berechnet hier CO2-Emissionen von lediglich 335 Kilogramm jährlich.