Kraft-Wärme-Kopplung

Eine Erdgasheizung, die Strom und Wärme produziert, bietet Vorteile. Anstatt den Strom von einem Kraftwerk zu beziehen, wird mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Strom und Wärme gleichzeitig in einer kompakten Anlage  (dem sogenannten BHKW) nah beim Verbraucher erzeugt. Das ist im Vergleich effizienter, als wenn – wie üblich – die Wärme vor Ort von einem Heizgerät und der Strom zentral von einem Kraftwerk produziert werden.

Hierbei werden unterschiedliche Technologien in den KWK-Anlagen verwendet:  z. B. Verbrennungs-Motoren, Gas- und Dampfturbinen, Stirling-Motoren und Brennstoffzellen.

Der jeweilige Energiebedarf bestimmt die notwendigen Leistungsmerkmale der KWK-Anlage. So unterscheidet man KWK-Anlagen grob – eine allgemein akzeptierte Definition der Leistungsbereiche für KWK-Anlagen existiert zurzeit noch nicht – nach deren Einsatzbereich:

Mikro-BHKW
(bis 10 kW el)

Einzelobjekte (gebäudeintegrierter Einsatz)

Mini-BHKW
(10-50 kW el)

größere Gebäudekomplexe

Große BHKW
(ab 50 kW el)

industrielle Nutzung

Einfamilienhaus

bis etwa 2 kW el

Mehrfamilienhaus und Kleingewerbebetrieb

bis etwa 10 kW el


zwischen
10-50 kW el

Größere Wohn- und Nutzgebäude

zwischen
10-50 kW el


ab etwa 50 kW el

Nah- und Fernwärmeversorgung

ab etwa 50 kW el

Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)

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