FRAGEN UND ANTWORTEN ZU BIO-ERDGAS

Ist BIO-ERDGAS teuer?

Die Produktionskosten für BIO-ERDGAS liegen derzeit über den Kosten für fossiles ERDGAS. Steigen jedoch die durchschnittlichen Bezugskosten für ERDGAS zum Beispiel aufgrund verstärkter Nachfrage, verkleinert sich die Kostendifferenz zu BIO-ERDGAS. Volkswirtschaftlich leistet Biogas bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Steigen durch BIO-ERDGAS die Preise auf den Agrarmärkten?

Da der Kostenanteil von beispielsweise Getreide beim Endpreis von Bier nur etwa 1 Cent und beim Brot 3,6 Prozent ausmacht, liegt die Ursache möglicher Preissteigerungen in der Regel auf anderen Stufen der Wertschöpfungskette. Zwar geht mit der Steigerung der Nachfrage nach Biogas-Substraten eine Verknappung des Angebots einher, was aber bisher nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Rohstoffpreise auf den Agrarmärkten ausgeübt hat. Das liegt unter anderem daran, dass Agrarflächen zur Marktentlastung stillgelegt und zudem Ertragssteigerungen erzielt wurden.

Stinken Biogasanlagen?

In einer korrekt geplanten und betriebenen Biogasanlage treten Geruchsbelästigungen nur auf, wenn die Biomasse vor dem Einsatz nicht richtig gelagert wurde oder der Gärprozess im Fermenter nicht planmäßig abläuft. Durch den Einsatz von Gülle und Mist zur Biogaserzeugung vermindert sich die landwirtschaftliche Geruchsbelästigung, die mit der sonst üblichen Ausbringung des Dungs auf Wiesen und Äckern einhergeht.

Nehmen Energiepflanzen der Landwirtschaft Flächen weg?

Biogassubstrate werden zum Großteil auf Flächen angebaut, die nicht für die Nahrungsmittelproduktion geeignet sind. Zudem entwickeln sich die Flächenanteile für die Erzeugung bestimmter Agrarprodukte in Deutschland rückläufig, so dass durch den Anbau von Energiepflanzen insgesamt kein genereller Verdrängungseffekt in der Landwirtschaft gegeben ist. Gräser, die nicht anderweitig nutzbar sind, lassen sich ebenso für die Biogas-Produktion einsetzen wie Zwischenfrüchte.

Wird das Grundwasser durch den Anbau von Energiepflanzen belastet?

Die Nährstoffe vergorener Gülle werden im Vergleich zu unvergorener Gülle von der Pflanze schneller aufgenommen, wodurch der Eintrag ins Grundwasser reduziert wird. Durch die Aufbereitung von Gärresten zu Mineraldüngerersatz lassen sich zudem die Nährstoffe aus der Region exportieren. Die hohen Umweltstandards der EU geben darüber hinaus Hinweise zum Umgang mit Nährstoffen wie Nitrat.

Verursacht BIO-ERDGAS Monokulturen?

Der Anbau von Energiepflanzen bietet der Landwirtschaft die Chance, die Kulturenvielfalt zu erhöhen. Verschiedene Biogas-Substrate können zur Gewinnung von Biogas angebaut werden, so dass dadurch ein Wechsel mit anderen Kulturen gut möglich ist. Auch alte Kulturpflanzen, die aus der heimischen Landwirtschaft verschwunden waren, bieten sich wieder als Alternative an, beispielsweise der Ölrettich oder kaum genutzte Pflanzen wie Sudangras.

BIO-ERDGAS FAQ zum Download

Wenn Sie sich für unsere Bio-Erdgas-FAQ interessieren, können Sie sich unter dem folgenden Link das entsprechende PDF-Dokument herunterladen.

Jetzt herunterladen

Die ganze Welt von BIO-ERDGAS

Nutzen Sie unseren animierten Navigator für Ihre Erkundung durch die Bio-Erdgas-Welt, die für Sie viele interessante Informationen bereit hält.

Zur Bio-Erdgas-Welt

Noch Fragen zu BIO-ERDGAS

Bezüglich der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von BIO-ERDGAS informieren und beraten wir Sie gerne!

0180 2 000825*

Unsere kompetenten Berater sind Mo bis So von 8-22 Uhr für Sie da.

* 0,06 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.

Ausführliche Informationen

Die wichtigsten Informationen zum Thema BIO-ERDGAS können Sie in unserem eBook „BIO-ERDGAS – Umweltschonende Energie mit Zukunft“ im Detail nachlesen.

Zur Broschüre
Der Film: Die Kraft des Feldes